Meine Tragegeschichte – Blogserie Teil 7

Zweifach-Mama Nadja hatte sich das mit dem Kinderwagen irgendwie anders vorgestellt. Kurz nach ihrer ersten Geburt war ihr klar: Das Geld für den Wagen hätte sie lieber in Babytragen und Tragejacken investieren sollen. Einmal Gefallen am Tragen gefunden – seitdem verlässt sie das Haus nicht mehr ohne Babytrage.

Das ist die Tragegeschichte von Nadja

Als meine Schwangerschaft in der Arbeit offiziell wurde, war einer der ersten Kommentare: „Kauf dir eine Trage, die ist super, wenn du die Hände frei brauchst“. Okay dachte ich, ein weiterer Punkt auf einer ellenlangen Liste, dem ich zunächst eher weniger Beachtung schenkte. Auf die Schnelle eine gebrauchte Trage gekauft und abgehakt.

Das Thema Kinderwagen

Der Kinderwagen war da schon ein anderer Punkt. Ja, der sollte gut ausgesucht sein, stabil und hochwertig, immerhin
benutzt man ihn ja ständig. Da wir im schönen Bayern wohnen, will man ja auch ganz sicher mit dem Wagen wandern gehen! Also sollte er auch geländetauglich sein, mit dicken Luftreifen…ja, das dachte ich in der ersten Schwangerschaft.

Vor meinem geistigen Auge sah ich mich dem Sonnenuntergang entgegen schieben. Dass ich das Geld lieber in 10 Tragejacken und in eine gut ausgesuchte Trage hätte investieren sollen, wusste ich erst so etwa nach dem Wochenbett.

Den Wagen über Stock und Stein durch den Wald zu schieben mit sich ständig blockierenden Reifen, schwitzend, mein Kind in der Wanne wie ein Zitteraal….das war doch fernab meiner romantischen Vorstellung.

Auf zur Trageberatung und los ging unsere schöne Tragezeit

Doch die Trage fand zunächst bei unserem Sohn wenig Anklang. Also kaufte ich mir ein Tragetuch, welches für die kleinen Würmer zunächst geeigneter sein sollte. Durch eine Trageberatung schaffte ich auch, die 4m Stoff zu bändigen und übte das Binden mehrmals täglich.

Der erste Gang alleine nach draußen mit meinem Sohn im Tuch führte uns zur Metzgerei und das Tragen war einfach nur schön! Dieses Gefühl sein Kind ganz nah bei sich zu haben, mit ihm fast auf Augenhöhe die Welt entdecken und zu kuscheln, wenn es friedlich eingeschlafen ist – das ist eigentlich das einzig Richtige in meinen Augen!

Ich frage mich warum Tragen erst „in Mode“ gekommen ist, wo es doch so natürlich ist, sein Kind bei sich zu tragen – das Wertvollste was man besitzt! Ich komme aus der Generation Stubenwagen, da war man zwar auch mit dabei, aber mehr als die Decke und den Haaransatz der Mutter hat man vermutlich nicht gesehen….

Ohne Trage geht’s nicht aus dem Haus

Von da an wurde mein Sohn nahezu ausschließlich getragen, überall hin, mehrere Stunden am Tag. Mittagsschlaf, Zahnungsschmerzen, Fieber…Die Trage schenkte immer die benötigte Nähe. Egal wo wir hin sind – die Trage war im Gepäck. Ohne hätte sich mittlerweile schon angefühlt, als ob man barfuß los ist.

Kommentare gab es natürlich auch, aber eher aus der älteren Generation…“Die Kinder werden verwöhnt…einmal tragen immer tragen…trägst du ihn auch nachts?“.

Ich habe jedenfalls noch keine Mutter gesehen, die ihren 18-Jährigen Sohn nachts in den Schlaf getragen hat.

Aber es gibt ja immer Leute, die ihr geistreiches Wissen mitteilen müssen. Über Stock und über Stein war jetzt auch überhaupt kein Problem mehr, nur das Schwitzen blieb;) Frieren war von da an ein Fremdwort und wenn, dann nur an den Füßen.

Kind Nummer 2 liebt das Tragen ebenfalls

Bei meiner Tochter war es von Anfang an klar, dass sie getragen wird und sie liebte es zum Glück auch von Anfang an. So kann man mit dem großen Kind eigentlich alles mitmachen, ohne den kleinen Wurm irgendwohin ablegen zu müssen.

Gaaanz wichtig: Die Tragejacken

Das Wichtigste neben einer geeigneten Trage sind auf jeden Fall die Tragejacken. Für jedes Wetter am besten eine. Auch da sollte man nicht geizig sein. Meistens kann man sie ohnehin auch in der Freizeit tragen, auch nach der Tragezeit. Viva la Mama kannte ich zunächst nur über Stillkleidung – die übrigens sehr toll ist! Schade, dass Schluss damit ist (Ab und an hat man aber Glück in diversen „2nd-Hand Foren;)).

Eine Tragejacke wird hier aber ganz sicher auch noch einziehen, eine für wärmere Tage. Seit wir jeden Tag in den Kindergarten sprinten, wird es mit der kleinen Heizung vor dem Bauch doch ziemlich feucht in einer dicken Jacke, auch ohne Sonnenschein.

Das tolle an allen Produkten von Viva la Mama ist, dass man sie ohne schlechtes Gewissen kaufen kann und das liebe ich! Die Qualität ist wirklich super, die Stoffe gut ausgesucht und zeitlos. Ich werde alle guten Stücke auch dann noch anziehen, wenn ich nicht mehr stille oder keinen Tragling mehr habe! Alles in allem ein richtig tolles Unternehmen!

Das war die Tragegeschichte von Nadja. Mehr Tragegeschichten gibt es regelmäßig auf unserem Blog! Möchtest du deine Geschichte auch mit uns teilen, dann melde dich direkt bei uns!

Mittlerweile ist bei Nadja eine Viva la Mama Jacke zum Babytragen eingezogen! Na, erkennt ihr sie?


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