Meine Tragegeschichte – Blogserie Teil 15

Für Jessi ist das Tragen zu etwas Magischem geworden. Es half ihr, die anstrengende Geburt und den schwierigen Stillstart zu verarbeiten. Denn es fühlt sich für sie einfach schön an. Das Tragen gibt ihr ein gutes Gefühl – das Gefühl, eine gute Mama zu sein. Mittlerweile ist Jessi (alias Sternstaubhexe) selbst Trageberaterin und Mutter von zwei wundervollen Novemberkindern. November heißt kalt – kalt und Babytragen verträgt sich draußen am besten mit einer guten Tragejacke. Und das hat Jessi auch zu Viva la Mama geführt.

Das ist die Tragegeschichte von Jessi

Spoiler: Tragen ist kein Hexenwerk und Achtung: Tragen kann süchtig machen!

Schon immer war ich fasziniert von den langen, bunten, schönen Tüchern, in denen selig schlummernde Babys ganz nah an ihre Mamis gekuschelt umher getragen wurden. Mein Entschluss stand fest: Das würde ich auch mal machen wollen, wenn ich Mama wäre. 

Später lernte ich in meinem beruflichen Alltag als Erzieherin eine Familie kennen, die es ebenso handhabte. In einem weiß-beigen Tuch mit einem filigranen Muster wurde das Baby der Familie getragen, war immer dabei und stets zufrieden. Es dauerte nicht lange und wir entwickelten eine Freundschaft, die bis heute, 12 Jahre später, anhält.

Das Tragen fühlte sich heilsam für mich an

Als ich 2018 zum ersten Mal Mama wurde, bekamen wir zur Geburt dieses Tuch geschenkt und halten es bis heute in Ehren. In diesem Tuch trug ich meine Tochter zum ersten Mal mit ca. 3 Wochen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Nach einer anstrengenden Geburt und einem schweren Stillstart, fühlte sich das Tragen für mich heilsam, fast schon magisch an.

Und so wurde es zu meinem täglichen Begleiter. Der Kinderwagen stand bald ungenutzt in einer Ecke. Ich hatte die Hände frei und konnte meine neue Freiheit voll und ganz genießen. Meine Kleine war immer bei mir. Sicher, glücklich und zufrieden entdeckten wir die Welt zusammen. Keine Grenzen. Entdeckungstouren durch den Wald und über Wiesen waren nie ein Problem. 

Sein Baby zu tragen, bietet ganz neue Möglichkeiten

Dank des Tragens waren wir immer flexibel und mobil. Und das ist in unserer Heimat, dem Schwarzwald, das A und O. Berge, Täler, Wälder, Wiesen, Stock und Stein. Mit dem Kinderwagen kommt man da schnell an seine Grenzen. Tragend ergeben sich da ganz neue Möglichkeiten.

Aber nicht nur auf heimischem Grund hat uns das Tragen immer wieder den Tag gerettet. Auch für Urlaube sind eine Trage und ein Tuch immer mit im Gepäck. Beim Sightseeing kein Problem mit Treppen, immer ein Platz in der Bahn, kein sperriger Kinderwagen als zusätzliches Fluggepäck. Ok, zugegeben war der Kinderwagen ab und zu auch mal dabei. Als Gepäckwagen eignet der sich nämlich ganz hervorragend. Ihr seht schon, für mich ist das Tragen der Inbegriff von Freiheit.

Von Tragehilfen, Tüchern und der Ausbildung zur Trageberaterin

Bei einem Tuch sollte es übrigens nicht bleiben. Bald zogen neue Tragehilfen und Tücher bei uns ein. Tücher sind nämlich Rudeltiere, wie alle Tragebegeisterten wissen.

Und schon bald war mir klar, dass ich meine Liebe zum Tragen gerne an andere Eltern weitergeben wollte. Also machte ich 2019 die Ausbildung zur 𝕋𝕣𝕒𝕘𝕖𝕓𝕖𝕣𝕒𝕥𝕖𝕣𝕚𝕟 bei Didymos und begann auf Instagram übers Tragen und weitere bindungs-  und bedürfnisorientierte Themen als Sternstaubhexe zu schreiben. Ich bastelte mit meiner Schwester eine Website (www.Sternstaubhexe.de) und Flyer für mein kleines Business und startete beruflich in die bunte Welt des Tragens.

Eine gute Tragejacke ist wichtig, wenn’s kalt wird

Heute trage ich mein zweites Kind in diesen bunten, faszinierenden Tüchern und darf Eltern auf ihrem Trageweg begleiten. Und weil wir zwei ganz wundervolle Novemberkinder haben, ist eine gute Tragejacke natürlich unerlässlich.

Ich war lange auf der Suche nach der richtigen Tragejacke für mich, bis ich schließlich bei Viva la Mama gelandet bin. Die ersten Tragejacken, die trotz meiner geringen Körpergröße perfekt saßen.

Meine Freundinnen konnte ich übrigens alle vom Tragen überzeugen und meine Familie kommt immer wieder in den Genuss, meine Kinder zu tragen. Und die wiederum sind die absoluten Vorzeigetraglinge und genießen ihre exklusive Kuschelzeit.

Was mir das Tragen bedeutet

Wenn mich jemand fragt, was mir das Tragen bedeutet, dann ist die Antwort ganz klar Liebe, Freiheit und in meinem Fall vor allem auch heilsam.

Denn jeden Tag aufs Neue gibt mir das Tragen ein gutes Gefühl. Das Gefühl, es richtig zu machen und eine gute Mutter zu sein. Genau die Mama, die meine Kinder brauchen.

Das war die Tragegeschichte von Jessi. Mehr Tragegeschichten gibt es regelmäßig auf unserem Blog! Möchtest du deine Geschichte auch mit uns teilen, dann melde dich gern bei uns!


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